Forstinteressenten Sollstedt
Forstinteressenten Sollstedt

Die Forstinteressenten Sollstedt in ihrer jetzigen Form gibt es seit 1874 in Sollstedt, als eine Separation durchgeführt wurde und die Gemeinemitglieder die Schulden der Gemeinde bezahlt haben. Als Gegenleistung dafür wurde den damaligen Gemeindemitgliedern der Wald als Eigentum überschrieben und sämtliche Nutzungsrechte eingeräumt. Auch heute besteht die Gemeinschaft noch aus 64 Anteilshäusern, deren Eigentümer sich als 'Forstinteressenten Sollstedt' zusammengeschlossen haben.

Original befindet sich im Privatbesitz von Andreas Hohlbein nach einer Orig.Aufnahme von P.Andorff, ausgef.von Th.Albert; Druck bei Winkelmann & Söhne

Rittergut Sollstedt

Das Rittergut Sollstedt liegt im Kreise Nordhausen unmittelbar zwischen den Bergen, welche die sogenannte Porta Eichsfeldica bilden. Das Rittergut gehörte in der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts, wohl auch schon im vierzehnten Jahrhundert einer Familie von Heister. Ungefähr um das Jahr 1450 verkaufte der kaiserl. Österreichische Feldzeugmeister von Heister Sollstedt an die Herren von Bodenhausen.

Bis zum Jahre 1789 war das Rittergut Eigenthum der Familie von Bodenhausen, welche im genannten Jahre Sollstedt nebst Wülfingerode an die Familie von Stilcke verkaufte. Nach dem Aussterben des männlichen Stammes dieser letztgenannten Familie fiel Sollstedt nebst Wülfingerode und dem Burgsitz zu Bleicherode im Jahre 1836 an Luise Juliane Albertine von Angern, geborene von Stilcke und nach deren Tod an ihren einzigen Sohn, den jetzigen Besitzer - königlichen Premier-Lieutnant a.D. Freiherrn Kuno von Angern-Stilcke, welcher seinen ständigen Wohnsitz auf Wülfingerode hat.

 

Quelle: Material zum Rittergut Sollstedt (PDF; 255 kB) in der Sammlung Alexander Duncker

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Sollstedt zu Beginn des 19. Jahrhunderts ....

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